Digitalisierung im E-Commerce

Abbildung 1.

Das Einkaufverhalten der Konsumenten hat sich Anfang der 90er Jahre rasant verändert. Immer mehr Verbraucher können heutzutage auf E-Commerce bzw. Online Plattformen zugreifen, die nahezu unüberschaubare Produkte anbieten. Trotz allem gibt es noch sehr viele Länder, welches die Geschäfte ihre Produkte nur lokal anbieten und keinen Online-Shop besitzen. Aber klar ist, dass der elektronische Handel mit der Zunahme der Digitalisierung zu einem wichtigen Bestandteil des wirtschaftlichen und sozialen Lebens geworden ist. Das Wachstum der Umsatzprognosen in verschiedenen Branchen zeigen auch deutlich, dass der E-Commerce ein immer wichtigerer Bestandteil für Unternehmen wird. Denn nur so können Unternehmen mittel- und langfristige wirtschaftliche Vorteile erzielen. [1]

In 2021 wird der Gesamtumsatz auf dem E-Commerce Markt rund 2.412.421 Mio. Euro ergeben. [2]

Abbildung 2.

Social-Commerce wird immer wichtiger

Social-Commerce ist ein bedeutender Ausdruck im E-Commerce. Im Social-Commerce wird der Einkauf durch soziale Medien getätigt. Soziale Netzwerke bzw. die Unternehmen haben sich im Laufe der Jahre an das Kaufverhalten der Konsumenten angepasst. Demzufolge bieten immer mehr Unternehmen ihre Produkte über soziale Kanäle an. Die Produkte können somit direkt an die Verbraucher verkauft werden. Die bekanntesten und beliebtesten Social-Commerce Kanäle sind „Snapchat, Instagram, Facebook Marktplatz, Pinterest und TikTok“. Die Nutzer können auf diesen Kanälen ihre Einkäufe tätigen, d.h. diverse Produkte werden in den verschiedenen sozialen Plattformen angeboten und die Interessenten können mit einem einfachen Klick auf das gewünschte Produkt zugreifen. Für viele Kunden ist der Einkauf über soziale Medien bequemer, da die User Experience deutlich besser ist. [3]

TikTok als neuer E-Commerce

Die Kombination von kurzen Videos und E-Commerce-Plattform ist bereits ein vollkommene Geschäftsrealisierungsmodell geworden. Durch die Zusammenarbeit von TikTok mit Alibaba (Plattformbetreiber) können TikTok Benutzer eine reibungslose Verbindung mit Alibaba erzielen, in dem Sie über einen Link, der sich in der sogenannten „Bio“ befindet, auf die Geschäftsseite zugreifen. Benutzer können somit leichter und schneller Einkaufen.

Durch die Zusammenarbeit der Social-Media Influencer mit den E-Commerce Unternehmen werden Fans von Qualitative Inhalte über den Produkten, die einbezogen werden, zum Kauf angelockt. Außerdem werden Trends bei TikTok über die schnelle Verbreitung und Massenbeteiligungen der jungen Menschen verändert. Durch die „Key Opinion Leader“ oder auch Influencer werden die Trends und Marken immer dichter und somit können Influencer durch kurze Videos neue Trends Marken hervorheben.[4]

"Warum Händler auf Social Commerce setzen sollen"

  1. „Soziale Medien sind ein stetig wachsender Marktplatz:“ Immer mehr Verbraucher kaufen online ein. In den sozialen Medien steigt die Nutzerinteraktion mit den verschiedenen Produkten und viele neue Produkte werden durch soziale Plattformen entdeckt. 
  1. „Anbieter können neue Zielgruppen erreichen:“ Auf dieser Weise können Anbieter junge Zielgruppen, aber auch interessierte Gruppen direkt ansprechen. Beispielsweise der Smartphone Konsum ist durch den Lockdown oder die Zunahme des Home-Office stark gestiegen.
  1. „Erfolge im Social-Commerce sind leicht messbar:“ Social-Shopping hat einen großen Vorteil, der Erfolg ist leicht zu messen. Die Einzelhändler können mithilfe von Social Media-Analysen ihre Produktlinie für die Zukunft entwickeln. Somit haben sie einen besseren Überblick über die Kosten, die durch die Social Media Marketingprojekte erzielt wurden.[3]

Fazit

Durch die Digitalisierung hat sich das Kaufverhalten der Konsumenten verändert. Mit der Zunahme der sozialen Netzwerke, kann der Einkauf sehr schnell und bequem erreicht werden. Händler sollten sich auf Social-Commerce fokussieren, da der Marktplatz auf den Social Medien schnell wächst. Dadurch können die Händler auch neue Zielgruppen erreichen und einen Erfolg durch die Messung der Projektlinien erzielen.

Quellenangabe: 

[1] Dominik Große Holtforth, Richard C.Geibel, Robin Kracht(2020). Schlüsselfaktoren im E-Commerce: Innovationen, Skaleneffekte, Datenorientierung und Kundenzentrierung (2., überarbeitete Aufl.). Wiesbaden: Springer Nature.

[2] https://de.statista.com/outlook/243/100/ecommerce/weltweit#market-revenue

[3] Ines Bahr. (07.10.2020). „Onlineshopping: Wie sich das Einkaufsverhalten durch die Corona-Pandemie verändert hat“. Abgerufen 30.01.2021, von https://www.e-commerce-magazin.de/onlineshopping-wie-sich-das-einkaufsverhalten-durch-die-corona-pandemie-veraendert-hat/

[4] Yingjia Hu(2020): Research on the commercial value of TikTok in China. Abgerufen 17.02.2021, von https://francis-press.com/papers/2887

Bildquellen:

Abbildung 1: https://de.freepik.com/vektoren-kostenlos/isometrisches-e-commerce-konzept-3d-online-shop_3092937.htm#page=1&query=E-commerce&position=13

Abbildung 2: https://de.statista.com/outlook/243/100/ecommerce/weltweit#market-revenue

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