„Generation Z“ und die Arbeitswelt

In einigen Jahren wird die Generation Z mit 12 Mio. Vertreter in den Arbeitsmarkt in Deutschland integriert sein. Wie ihre Vorgänger, die Generation Y, wird die Generation Z Anforderungen an die Arbeitgeber haben. So sind z.B. die Forderungen der Generation Y nach Homeoffice und Sabbatical heute weit verbreitet. Jede Generation wird durch ihre eigene Art und Weise geprägt, weshalb sich die Generation in der Arbeitswelt gerade aufgrund ihrer individuellen Prägung und Verhalten unterscheiden. [2] Daher ist es Basis, für erfolgreiche Personalarbeit und Führung, sich in die jeweilige Generation hineinversetzen zu können. [1]

Wer ist Generation Z?

Der Generation Z werden diejenigen zugerechnet, die 1995 bis 2010 geboren sind. Wie ihre Vorgänger, die Generation Y, sind die Generation Z nicht nur Digital Natives, sie sind Social Media Natives. Für sie ist gesamte digitale Welt selbstverständlich, weshalb sie für die Technik und dem Fortschritt offen sind. Wichtiger als Karriere oder Geld ist der Generation Z Familie und Freizeit. Die Arbeit steht nicht an erster Stelle, sondern soziale Kontakte sind ihnen wichtiger. [1]

„Glaubenssatz der Generation Z: „Fragen Sie nicht, was Sie für Ihren Arbeitgeber tun können, sondern was die Unternehmen für Sie tun können, um die raren Talente an sich zu binden.“ [3]

Im Unterschied zur Generation Y, denen Karriere und das Einkommen noch wichtiger war, legt die Generation Z Wert darauf, dass sich die Arbeit mit der Familie und Freunden vereinbaren lässt. Oberste Priorität ist, eine deutliche Abgrenzung zum Privatleben sowie klare Arbeitszeiten. Das wichtigste was die Generation Z von einem Arbeitgeber erwarten, ist ein angenehmes Arbeitsklima. [1]

Was erwarten sie vom Arbeitgeber?

Wie könnten Arbeitgeber reagieren?

Arbeitgeber sollten u.a. schon im Bewerbungsgespräch, also vor dem ersten Arbeitstag, festlegen, wie sie mit Überstunden umgehen werden, denn die Generation Z sehen Arbeit pragmatisch, sie wollen sich nicht ausnutzen lassen und deshalb gilt für sie: Zeit für Geld.  Zu dem legt die Generation Z Wert auf Sicherheit, d.h. Arbeitgeber sollten unbefristete Arbeitsverträge anbieten und, die Generation Z wollen, dass ihre Freizeit respektiert wird, d.h. keine Mails in der Nacht. Um die Generation Z langfristig für das Unternehmen zu motivieren, sollten Arbeitgeber die Möglichkeit bieten, dass diese sich weiterentwickeln können. Auch der Ton macht die Musik, weshalb Arbeitgeber die Generation Z auf gleicher Augenhöhe behandeln sollten. Außerdem gilt, Arbeitgeber sollten digital kompetent sein, da sie ansonsten wie Oldtimer auf die Generation Z wirken und, offen für die Zukunft sein, denn der Fortschritt kommt durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. [1]

Fazit

Jede Generation tickt anders, jede Generation ist unterschiedliche geprägt und jede hat individuelle Erwartungen an die Arbeitswelt. Dies zählt auch für die neue Generation Z. Um mit ihr zu arbeiten, ist zuhören und sie beteiligen wichtig, denn so kann verstanden werden, wie sie ticken und warum und dadurch können Arbeitgeber, passend auf die neue Generation Z, reagieren.

Literaturquellen

[1] Maas, Rüdiger: Generation Z für Personaler und Führungskräfte, Augsburg, Verlag Carl Hanser, 2019

[2] Schlotter, Lorenz; Hubert, Philipp: Generation Z – Personalmanagement und Führung, Stuttgart, Augsburg, Verlag Springer Gabler, 2020

[3] Vogelsang, Imme; Barth-Gillhaus, Eva: Punkten in 100 Millisekunden, 2., überarbeitet und erweiterte Auflage, Hamburg, Meerbusch, Verlag Springer, 2018

Bild- und Videoquellen

[1]Vorschaubild: https://www.canto.com/blog/gen-z-stats/

[2]Generation Z – Was erwartet den Arbeitsmarkt?: https://www.youtube.com/watch?v=2JM7MkyoGqE

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