Wie sicher ist der mRNA-Impfstoff?

Abbildung 1.

Der Kampf gegen die Corona-Pandemie stellt die Welt vor gewaltigen Herausforderungen. Unter Hochdruck arbeiten die Forscher und Forscherinnen an einem Impfstoff gegen das neuartige Corona-Virus. Denn das ist derzeit die einzige Lösung bzw. die Bestmögliche Lösung die COVID-Pandemie zu stoppen. „Nur mit einem Impfstoff kann die Welt wieder dauerhaft zu einer Form der Normalität zurückkehren.“ [1]

Was ist ein mRNA-Impfstoff?

Das mRNA-Impfstoff ist eine moderne Technologie, die den eigenen Körper mit Immunantwort bewirkt. Das mRNA-Impfstoff beruht auf Boten-Ribonukleinsäure. Es umfasst die Kompositionen der Virusmerkmale, sowie die Informationen auf Hinweise der Boten-Ribonukleinsäure (mRNA). Durch diese Informationen können unser Körper Fremdsubstanzen erkennen und diese dann gezielt bekämpfen (Antigen). Um Proteine zu erzeugen werden diese bestimmten Informationen von mRNA an unsere Zellmaschinerie übergeben. Unsere Zellen bilden das sogenannte Antigen und diese zeigt die adäquate Immunantwort in unserem Körper. Sobald ein Virus mit dem Körper in Kontakt kommt, reagiert unser Immunsystem und kann so die Viren exakt und gezielt bekämpfen. [2]

Unser Körper erkennt die Viren mittels Spike Proteins, diese sind auf der Oberfläche des Virus angehaftet. Mit Hilfe von mRNA-Impfstoffe, werden Codes in unserem Körper bereitgestellt, um nicht infektiösen viralen Spike-Proteins zu bilden. Auf dieser Weise werden natürliche Immunantworten in der Zellmaschinerie gefördert. T-Zellen und die Herstellung neutralisierender Antikörper bilden die Immunantwort. Dadurch können diverse Erkrankungen wie zum Beispiel SARS-CoV-2 und COVID-19 Infektionen bekämpft werden.  [2]

Wie kämpft unser Körper gegen den Virus?

Wie sicher ist der mRNA-Impfstoff?

Zu Beginn der mRNA-Impfung wurden bei einzelnen geimpften Patienten starke allergische Reaktionen beobachtet. Patienten aus den USA und England haben nach der Impfung verschiedene Nebenwirkungen bekommen, wie z.B. Hautrötungen und Atemnot bekommen, obwohl die Patienten keine Vorerkrankungen vorweisen konnten. Aus diesem Grund warnten die Ärzte Allergiker vor der Impfung. Ein US-Arzt, der keinerlei Vorerkrankungen hatte, starb 16 Tage nach der Impfung an einer Hirnblutung, gefolgt von einer Autoimmunkrankheit. Einige Tage nach der Impfung, alle über 75 Jahre alt, wurden in Norwegen 33 Todesfälle verzeichnet, da die Patienten kräftige Grunderkrankungen bekommen haben. Die Todesursache wird noch von den Impfstoff-Hersteller gesucht. Dabei wurde die Impfung von norwegischen Gesundheitsbehörden für ältere und gebrechliche Menschen gewechselt. Infolgedessen müssen Ärzte persönlich entscheiden, ob die Patienten für die Impfung geeignet sind. [3]

Fazit  

Wir können das Virus gemeinsam eindämmen, in dem wir die Maßnahmen berücksichtigen, wie zum Beispiel Masken tragen, Abstand einhalten, direkten Kontakt vermeiden und gegeben falls sich impfen lassen. Denn nur so können wir uns und die anderen schützen.  

Für eine effektive Lösung wurde die neue Corona-App namens ‚CoCoV-App‘ entwickelt. Denn über die App können bereits geimpfte Personen ihre Nebenwirkungen auflisten. Der Zweck dieser App ist es, anhand dieser Informationen über die Nebenwirkungen, eine Analyse durchzuführen und gegebenenfalls ein Mittel zu finden. Dies kann positive Auswirkungen haben, für die Menschen, die sich noch nicht bereit für eine Impfung fühlen. [4]

„Nach jetzigem Kenntnisstand und wenn noch weitere Impfstoffe zugelassen werden, gehen wir davon aus, dass im Sommer jedem in Deutschland ein Impfangebot gemacht werden kann.“ [5]

 

Quellenverzeichnis

[1] Bundesministerium für Bildung und Forschung. (8.12.2020). „Coronavirus: Das ist der Stand bei der Impfstoff-Entwicklung“. Abgerufen 28.01.2021, von https://www.bmbf.de/de/corona-das-ist-der-stand-bei-der-impfstoff-entwicklung-11152.html

[2] Biontech. „mRNA-Impfstoffe zur Bekämpfung der COVID-19 Pandemie“. Abgerufen 28.01.2021, von https://biontech.de/de/covid-19-portal/mRNA-impfstoffe 

[3] Alexander Freund. (19.01.2021). „Risiken und Nebenwirkungen einer Corona-Impfung“. Abgerufen 28.01.2021, von https://www.dw.com/de/risiken-und-nebenwirkungen-einer-corona-impfung/a-56126141

[4] Regio-tv(15.02.2021). „CoCoV“-App der Universität Ulm zur Corona-Impfung. Abgerufen 19.02.2021, von https://www.regio-tv.de/mediathek/video/cocov-app-der-universitaet-ulm-zur-corona-impfung/

[5] Die Bundesregierung (18.02.2021). Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Impfung. Abgerufen 18.02.2021, von https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988

Bild- und Videoquellen

 

Abbildung 1: Alexander Limbach: „Covid-19 Impfstoff Coronavirus“, https://stock.adobe.com/images/id/405764576?as_campaign=Freepik&as_content=api&as_audience=404&tduid=5028bcad69cd09deea164c89852dcc2d&as_channel=affiliate&as_campclass=redirect&as_source=arvato, 29.01.2021

„Wie funktioniert ein mRNA Impfstoff?“: https://www.youtube.com/watch?v=rqbOZF5QkkQ&feature=emb_title

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